Fabian Schwab berichtet nachträglich als Trainer über seine (neue) Arbeit im Detail zu den letzen beiden Spielen….

 

1.)

Spielbericht zu SpVgg. Lülsdorf-Ranzel 1 – SV RW Merl 2

Am Sonntag (30.09.) war der SV Rot-Weiss Merl zu Gast bei den LüRa Herren. Beide Seiten hatten mit Personalproblemen zu kämpfen. Während die 1. Herren mit drei Leuten aus der 2. Mannschaft auffüllen konnte, hatte Merl Spieler aus ihrer 1. Herren mitgebracht. Ob die Tatsache, dass diese in der Kreisliga spielen, einen Einfluss auf das Spiel gehabt hat, war aus Sicht des Trainers der 1. Herren eher nicht der Fall.

Denn zu Beginn entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Bis zum 9:9 Ausgleich in der 17ten Minute, konnten die LüRa Jungs immer den Vorsprung gestalten. Danach ging der Faden irgendwie verloren. Im Angriff kam zu einigen Missverständnissen untereinander. Die Abwehr hingegen ließ sich ein ums andere Mal von einfachen Kreuzbewegungen und Kreisanspielen vernaschen. Ebenfalls schwächten sich die LüRa Herren ab der 23ten Minute zwei Mal selbst, sodass in Unterzahl gespielt werden musste. Von außen konnte gut gesehen werden, wie der Kampfgeist sank. Auch eine Auszeit half in dieser Phase nicht. Die drei obengenannten Fehler bestraften die Merler sofort und münzten diese in Tempogegenstöße um, weil bei den LüRa Herren der Wille fehlte, nach hinten zu arbeiten. So ging es mit einem 12:18 Rückstand in die Pause.

Hier wurde vom Trainer versucht, den Kampfgeist wieder erstarken zu lassen. Die Fehler wurden angesprochen und der Teamgeist war wieder da.

Das wurde auch zu Beginn der Halbzeit gemerkt. Die Merler schafften es nicht, sich weiter abzusetzen, was durch eine verbesserte Abwehrleistung und konzentrierte Angriffe geschafft wurde. Dadurch, dass sich das Team selber wieder untereinander stark machte, konnte der Vorsprung der Merler bis zum 24:27 verkürzt werden. Doch lag hier der Knackpunkt des Spiels: Durch eine etwas zu überhastete Spielweise in Angriff, fingen sich die LüRa Handballer schnell wieder zwei Gegentore, womit die Moral drei Minuten vor Schluss wieder sank. Somit verlieren die LüRa Herren mit 25:31 gegen den Merler SV.

Fazit zu diesem Spiel: Auch wenn die Truppe nicht ganz eingespielt war, verstärkten die Spieler aus der Zweiten die Mannschaft doch gut. Hier ist Christian Lach zu erwähnen der mit Zug zum Tor vier Treffer erzielte. Aber der Dank gilt auch Moritz Kramer und Daniel Brodesser, die jeweils mit einem Tor zu Buche stehen.

Die Lehre, die aus diesem Spiel gezogen werden sollte, ist, dass durch Bereitschaft den Kampf anzunehmen und ein gegenseitiges Aufbauen untereinander, jeder Rückstand aufgeholt werden kann. Auch wenn es in diesem Spiel letzten Endes nicht gereicht hat, so konnte der Wille zu kämpfen bis zum 24:27 von außen gut erkannt werden.

Jetzt heißt es für das Training, die Moral wieder zu festigen und einige Sachen im Angriff anzugehen, damit in der nächsten Woche beim TSV Feytal 2 wieder ein Sieg herausspring!

 

Torschützen 1. Herren

Alexander Schmitz, Robert Pabst (beide TW), Andreas Wehner (3), Christian Lach (4), Christian Peters (4), Daniel Brodesser (1) Ingo Belz (2), Lasse Jürgensen (5/5), Marcus Meyer, Martin König (3), Michael Liegat (1), Michael Krüger (1), Moritz Kramer (1),

Fabian Schwab (Trainer)

 

Niederkassel, 2. Oktober 2018

 

2.)

 

Spielbericht zu TSV Feytal 2 – SpVgg. Lülsdorf-Ranzel 1

Am Sonntag (07.10.) zur Mittagszeit trat die 1. Herren Mannschaft der LüRa zum Auswärtsspiel in Mechernich an. Gegner war die 2. Mannschaft von Feytal.

Die Mannschaft der LüRa war diesmal, trotz einiger Erkältungen, im Gegensatz zu Feytal recht gut besetzt und diese Tatsache sollte ausgespielt werden. D.h. der Gegner sollte über Tempohandball müde gelaufen werden. Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei das erste Tor auf LüRa-Seite zu verzeichnen war. Doch trotz des sehr behäbigen Abwehrverhaltens auf Feytaler Seite, konnten sich die Herren der LüRa nicht absetzen und durch einige Unkonzentriertheiten bei freien Würfen auf das gegnerische Tor und fehlender Laufbereitschaft, setzte sich Feytal auf 10:6 ab. Zur Pause stand es dann 10:7 und dies lag nicht am Abwehrverhalten oder des Torwarts der LüRa Herren, denn 10 Tore sind definitiv nicht viel, und einige gute Paraden von Robert Pabst waren am Start!

In der Pause wurde der einzige Fehler in der Deckung angesprochen, da es zu schwer erschien, den Kreisläufer von Feytal im Zusammenspiel mit dem Rückraumlinken in den Griff zu bekommen. Der fehlende Wille vorne mehr Tempo zu machen, wurde mit neuer Motivation kompensiert und alle wollten sich bessern.

Das erste Tor der zweiten Halbzeit gehörte aber dem Gegner und daraufhin schwächten sich die LüRa Herren selbst mit zwei 2-Minutenzeitstrafen, sodass eine zweifache Unterzahlsituation entstand. Doch als ob dies ein Weckruf gewesen wäre, wurde ein 4:0-Lauf angesetzt, sodass der Ausgleich beim 12:12 fiel. Danach verloren die Jungs aber wieder den Faden, da das absolut destruktive Angriffsspiel der Feytaler einsetzte. Mit einem sehr gut aufgelegten Alex Schmitz im Tor stand die Abwehr in dieser Phase zwar gut, auch durch einen permanenten Angriff-Abwehrwechsel, doch wurden vorne viele Chancen nicht genutzt oder es fehlte der Mut Verantwortung zu übernehmen, um den Ball im Tor unterzubringen. Beim Stand von 15:14 erhielt die LüRa noch einen 7-Meter, doch wurde dieser nicht verwandelt. Erst ein Tempogegenstoß 20 Sekunden vor Schluss brachte das Unentschieden ein. Durch eine etwas kuriose Abwehraktion 5 Sekunden vor Schluss und einem nach vorne stürmenden Thomas Schröder, der in diesem Moment die Nerven behielt und eiskalt mit der Schlusssirene verwandelte, gewannen die Jungs der LüRa mit 15:16 in Feytal. Danach gab es kein Halten mehr. Wer Matchwinner wurde, braucht dabei nicht erwähnt werden.

Fazit zu diesem Spiel: Die Herren der LüRa trafen auf eine sehr destruktiv einstellte Truppe des Feytaler TSVs, was auch an deren Personalmangel gelegen haben mag. Das Spiel wäre nicht so spannende geworden, wenn mit Druck und Tempo gespielt worden wäre und in der Abwehr mehr auf den Ball, als auf den Gegenspieler verteidigt worden wäre.

Doch war dies leider nicht so, daher auch die ganzen Konjunktive. Jetzt muss im Training an diesen Schwachstellen weiter gearbeitet werden, um nach den Herbstferien die beiden sehr schweren Spiele gegen den Kaller SC 1 und den TV Rheinbach 3 gut über die Bühne zu bringen und Erfolge zu erzielen.

An dieser Stelle dann allen, die sie denn haben, schöne Herbstferien und bis in vier Wochen!

 

Torschützen 1. Herren

Alexander Schmitz, Robert Pabst (beide TW), Andreas Wehner (1), Christian Peters (3), Frank Schmitz (2), Holger Suhr, Lasse Jürgensen (1), Marcus Meyer (1), Martin König, Steffen Obertopp (2/1), Thomas Schröder (3), Tobias Lück (3)

Fabian Schwab (Trainer)